PHP5 und das Klassen-Autoloading

16. Juni 2009

Große PHP Projekte verwenden meist eine ganze Armada an PHP Klassen. Diese werden meist alle mittels “include” oder “require” in das PHP Skript geladen – auch wenn nur ein Bruchteil der geladenen Klassen überhaupt verwendet wird. Effizienter wäre es, wenn immer nur jene Klassen geladen werden, die man gerade benötigt. Genau das macht die Funktion “__autoload()” ab PHP Version 5.

Wie funktioniert das?

1) Speichern Sie Ihre PHP Klassen im Format “name_der_klasse.class.php” ab und legen Sie diese in einen gemeinsamen Ordner, beispielsweiste “incs/class”.

2) Verwenden Sie statt:

include "incs/class/klasse_a.class.php";
include "incs/class/klasse_b.class.php";
include "incs/class/klasse_c.class.php";
...

die Autoload Funktion:

function __autoload($class_name) {
require_once "incs/class/".$class_name.".class.php";
}

Warum?

  • Ähnlich wie bei der Java Programmierung werden Klassen-Dateien automatisch geladen.
  • Sie erreichen bei größeren Projekten bessere Performance.

Favicon’s erstellen: schnell & einfach

16. April 2009

favicon

Lange Zeit wurden sie übersehen oder gar als unbedeutend abgetan, die kleinen Symbole mit dem zungenbrecherischen Namen ”Favicon” ( “favorite icon” ). Heutzutage gelten sie nicht mehr als verspielter Schnick-Schnack, sondern als effektives Hilfsmittel, um einer Website zusätzliche Beachtung zu verleihen.

Egal ob eine Seite als Favorit gespeichert wird oder im Browser-Verlauf aufscheint, durch die Wahl eines aussagekräftigen Favicons sticht die entsprechende URL sofort ins Auge – und das nicht nur auf dem PC, sondern auch auf iPhone, Blackberry und Co.

Das Beste daran: Favicons lassen sich dank html-kit.com unkompliziert und schnell erstellen. Einfach die gewünschte Grafik als gif, jpeg oder png hochladen, schon wird das fertige Favicon inklusive Einbauanleitung als Download bereit gestellt.

Link: www.html-kit.com/favicon

Browsergröße automatisch anpassen

23. März 2009

setmy.browsersize.comWelcher Grafiker und Web-Entwickler hat sich in Anbetracht seiner hohen Bildschirmauflösung nicht schon einmal gefragt, wie groß 1024×768 Pixel eigentlich genau sind? Zwar bekommt man mit der Zeit ein Gespür dafür, wie sich die eigene Auflösung im Vergleich zu kleineren Darstellungen verhält, wer jedoch auf Nummer Sicher gehen möchte findet unter setmy.browsersize.com die Möglichkeit, sein Browserfenster automatisch auf die gängigen Fenstergrößen anpassen zu lassen.

Setmy.browsersize.com – ein praktisches Tool für alle, die auch auf kleinere Auflösungen Rücksicht nehmen wollen.

Immer wieder montags – gratis StockPhotos

14. März 2009

dingsEinen fröhlichen Start in die Woche beschert uns seit einiger Zeit das StockPhoto-Archiv photocase. Zum Wochenbeginn erhalten registrierte Benutzer zwei Download-Credits gratis – einfach einloggen und schon werden die zusätzlichen Punkte auf das eigene Konto gutgeschrieben.

Der Vorteil: Schon mit zwei Credits lassen sich Bilder in webtauglicher Auflösung herunterladen und vielseitig einsetzen. Nur ein kleiner Wermutstropfen bleibt bestehen: Sammeln kann man die Gratispunkte nicht. Werden die Credits nicht binnen einer Woche eingelöst, werden sie wieder vom Benutzerkonto gelöscht.

locate Datenbank updaten

13. März 2009

Zugegeben, Spotlight ist eine äußerst praktische Erfindung. Wer von Linux kommt, wird womöglich trotzdem das locate-Kommando im Terminal bevorzugen. Dieses ist zwar in Mac OSX 10.5 vorhanden, die dazu nötige Datenbank wird aber meistens erst nach einigen Tagen oder Wochen erstellt. Mit folgendem Kommando starten Sie ein Update der locate Datenbank und müssen nicht länger warten:

sudo /usr/libexec/locate.updatedb

Mac OSX 10.5 PHP ganz einfach und ohne Terminal aktivieren

13. März 2009

Seit Mac OSX 10.5 wird PHP5 praktischerweise gleich mitgeliefert und wartet nur noch auf seine Aktivierung. Mit einem kleinen Trick ist es nicht einmal nötig, sich im Terminal auszukennen. Mit Hilfe von Smultron gelingt die Aktivierung mit ein paar wenigen Handgriffen:

1) httpd.conf öffnen

Diese Datei verwaltet die Einstellungen des mitgelieferten Apache Servers. Unter anderem soll hier das PHP-Modul geladen werden. Dazu öffnen wir die httpd.conf in Smultron mittels “Datei/öffne versteckte Datei”

screen1

2) PHP Modul aktivieren

Die vor uns liegende Datei sieht zwar recht kryptisch aus. Aber keine Panik – wir brauchen nur eine einzige Zeile. Etwa in Zeile Nr. 114 sollte sich folgender Eintrag befinden:

#LoadModule php5_module           libexec/apache2/libphp5.so

screen21

Die Raute (#) vor der Zeile bedeutet, dass Apache diese Zeile beim Laden überspringt und das PHP-Modul nicht geladen wird. Wir müssen also lediglich die Raute (#) vor dieser Zeile entfernen, um PHP zu aktivieren.
Nachdem die Raute (#) entfernt ist, wird die Zeile nicht mehr grün dargestellt, sie ist also jetzt aktiviert.

Wir speichern die Datei mittels “Datei/sichern”. Da es sich um eine geschützte Datei handelt, fragt Smultron uns nach dem Passwort eines Administrators.

screen3

 

3) Apache starten

Abschließend muss noch der Webserver gestartet werden. Das geht relativ bequem über die Option Sharing in den Systemeinstellungen.
Wir aktivieren einfach das Web-Sharing schon wird der Apache-Webserver gestartet.

Falls Web-Sharing schon rennt, muss dieses einfach deaktiviert und anschließend wieder aktiviert werden.